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The green Blog

  • Anni und Dany

Project apartment no. 2 | Part 1

Aktualisiert: 12. Dez 2019


Und auf einmal ist die Wohnung im zweiten Geschoss leer... Was nun?

Für uns ist es klar, es wird saniert und renoviert! Vor uns liegt eine intensive Zeit und wir befinden uns in einem Dilemma: Auf der einen Seite sollen wir arbeiten gehen und haben natürlich Verpflichtungen in Bezug auf unsere Jobs und auf der anderen Seite streben wir nach Unabhängigkeit und danach, etwas Eigenes zu schaffen. Der Job füllt unseren Geldbeutel, doch das Basteln und Verschönern unseres Hauses erfüllt uns und bereichert uns mit dem Gefühl der Selbstwirksamkeit.

Eigentum verpflichtet

Das Arbeiten am Haus, der Wandel einer zweiten Mietswohnung in eine Ferienwohnung ist für uns von vielfältiger Bedeutung. Das Haus übernimmt Stück für Stück die Funktion unseres Arbeitgebers und gleichzeitig legen wir unser Vertrauen in unsere handwerklichen Fähigkeiten und in die Substanz des Hauses, in der Hoffnung, es zu erhalten und klug zu bewirtschaften. "Eigentum verpflichtet" - das spüren wir jeden Tag und sind neben dem ein oder anderen Problem, das ein Haus so mit sich bringt, auch wahnsinnig dankbar für diese tolle Aufgabe.

"Bitte frei machen!"

Die Wohnung im zweiten Geschoss wartet auf uns mit fünf Lagen Tapeten und zugeklebten Pitch-Pine-Dielen. Irgendwann im Laufe der letzten 50 Jahre war der Holzboden nicht mehr so angesagt, kurzer Hand wurde er dann einfach mit Spanplatten und PVC zugenagelt und -geklebt. Da blutet mein Herz! In einem ersten Schritt muss also nun alles weg, was da nicht hingehört - Auch der ehemalige Durchgang zwischen Wohn- und Schlafzimmer wird weichen!

Erste Ergebnisse

Nach fast zwei Monaten Arbeit an der Substanz können wir erste Ergebnisse präsentieren:

In der Küche sind wir auf den Mauerziegel gestoßen und wenn Dany einmal anfängt mit Hammer und Meißel zu klopfen, hört er nicht eher auf, bis er die ganze Wand freigelegt hat.

Die Dielen in der Küche wurden wieder an die Oberfläche gebracht und sind in einwandfreiem Zustand!

Industrial Charme im Wohnzimmer, hier entsteht eine Wand aus Beton!

Parallel zu den Renovierungsarbeiten fangen wir an Möbel zu bauen und Einrichtungsgegenstände zu kaufen. Wir haben dafür schon ein bisschen Geld in die Hand genommen, doch die meisten Möbel kommen entweder gebraucht vom Trödler oder werden selbstgebaut. Auch einige Erbstücke meiner Großeltern sind noch darunter. Bisher haben wir nur eine Sache neu gekauft, nämlich das Bett aus Massivholz von RS-Möbel.

Aus einem alten Getreidesack von 1871 wird nun ein Sitzsack.

Auch diese wunderschöne alte Holzleiter bekommt bei uns eine neue Funktion (welche das ist, wird noch nicht verraten).

Ja, ja, ja... Beton ist in, aber der macht sich eben auch so gut z.B. als Wanduhr mit integriertem Palletten-Stempel.

Was aus diesen alten Stuhlbeinen entsteht, verraten wir erst in Part 2!

Die alte Olympia-Schreibmaschine meines Opas hat einen neuen Platz gefunden. Hier tippen hoffentlich bald unsere Gäste.

Das Küchenbuffet stammt etwa aus dem gleichen Jahrgang wie das Haus selbst und hat ein bisschen Überarbeitung nötig.

Endlich ist der gröbste Staub beseitigt, die Dielen erstrahlen in seidenmatt und erste Einrichtungsstücke stehen schon an Ort und Stelle. Klar, es gibt noch viel zu tun, aber die schönste Arbeit kommt jetzt: Wir dürfen einrichten, dekorieren, die Möbel von rechts nach links räumen, um sie dann wieder nach rechts zu rücken! Aufregend!

Wenn ihr wissen möchtet, wie unsere Wohnung bald aussehen wird, müsst ihr euch noch ein bisschen gedulden, Part 2 folgt in Kürze!

Tschüss von Anni und Dany

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